Zweite Chinareise des Umwelttechnologienetzwerks Oldenburg (UNO)

There are no translations available.

Vom 2. bis zum 11. April 2009 reisten zum zweiten Mal Vertreter des Umwelttechnologienetzwerkes Oldenburg (UNO) nach China. Zweck der Reise war es, dort das Netzwerk und deutsche Umwelttechnologie zu präsentieren, gezielt Kontakte zu knüpfen und – z. T. vertiefende – Gespräche mit chinesischen Einrichtungen über mögliche Kooperationsprojekte zu führen.

Das Ende 2007 gegründete UNO umfasst Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen aus dem Umwelttechnologiebereich in der Oldenburger Region. Es wird von Seiten der Stadt Oldenburg unterstützt durch das China Desk, das Amt für Wirtschaftsförderung und das Referat für Wissenschaftliche Angelegenheiten. 2008 wurde das UNO als eines von bundesweit zehn Netzwerken in das Programm „Research in Germany – Land of Ideas“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) aufgenommen. Im Rahmen dieses Programms werden Aktivitäten zum Thema „Internationales Wissenschaftsmarketing“ unterstützt.

Bereits im September vergangenen Jahres konnte das UNO auf der Fachmesse IFAT in Shanghai erfolgreich auftreten und erste Kontakte in China knüpfen. Für diese, nun erfolgte, zweite Chinareise wurde mit Hilfe der China-Initiative der Stadt Oldenburg ein hochwertiges und abgestimmtes Programm organisiert, zu dem die ausgewählte Delegation des Netzwerkes, bestehend aus Vertretern der Wirtschaft, der Universität Oldenburg, des Informatikinstitutes OFFIS sowie der Stadt Oldenburg, in die drei chinesischen Städte Xi’an, Tianjin und Peking reiste.

Sowohl in Xi’an als auch in Tianjin besichtigte die UNO-Delegation spezielle Hochtechnologie- und Industrieentwicklungszonen und sprach mit Verwaltungsvertretern dieser wirtschaftlichen Kerngebiete. Darüber hinaus wurden in beiden Städten auch Gespräche mit wichtigen Vertretern einschlägiger Behörden geführt, die sich bereits hinsichtlich einer zukünftigen Zusammenarbeit sehr interessiert zeigten. Besonders in Tianjin konnten seitens der Stadtverwaltung sowie im Zusammenhang mit dem Bau einer „Öko-City“ schon konkrete Chancen einer zukünftigen Kooperation mit dem UNO erörtert werden. Bei ihrem anschließenden Aufenthalt in Peking wurde die Oldenburger Delegation in wichtigen Einrichtungen wie der Peking Universität, der Deutschen Botschaft und dem Chinesisch-Deutschen Zentrum für Wissenschaftsförderung empfangen.

Für dieses Jahr ist im Rahmen des Förderprogramms des BMBF noch eine weitere Delegationsreise nach China geplant, die das UNO wieder nutzen wird, um bereits geknüpfte Kontakte zu vertiefen, sich neuen Partnern zu präsentieren und den Umwelttechnologiestandort Oldenburg einer breiteren Klientel bekannt zu machen.